Maldingen
Hier zu leben, das ist es uns wert!

Wanderung “Hochtumsknopf und Eisenbahn“ - 7,6 km

Ab dem Vereinshaus gehen Sie bis zur “Hochtumsstraße“ (Orts-Durchfahrts-Straße) und dann rechts ab über den Bürgersteig in Richtung Grüfflingen.

Nach etwa 300m biegen Sie rechts ab in die “Langenvenn“-Straße. Sie folgen nun der mit einem grünen Pfeil markierten Wanderroute. Sie verlassen Maldingen. Die Wanderroute führt Sie an durch die Landwirtschaft gepflegten Wiesen und Feldern vorbei. Nach etwa 2,5 km treffen Sie auf eine Weggabelung. Hier biegen Sie dann links ab. Sie folgen der Markierung mit dem grünen Pfeil. Der Weg steigt leicht an bis zur Straße N827, die den Ortsteil Schirm mit Maldingen verbindet. Nach etwa 600m sehen Sie links einen teils mit Tannen und Laubbäumen bewachsenen Hügel.

Der Hügel – genannt „Hochtumsknopf“ – ist eines der Wahrzeichen der Ortschaft Maldingen. Hier wurde bei Grabungen im Jahre 1825 ein Hügelgrab entdeckt. Dieser Hügel - wie auch andere Hügel im Norden des Großherzogtums Luxemburgs, in der Eifel (B und D) und im Hunsrück (D) - ist nach Auswertung der Funde ( wie Knochen, Asche, Reste eines Tongefäßes ) als Ausdruck eines keltischen Bestattungskultes zu deuten. Die Kelten waren ein Volk, das sich aus vielen verschiedenen Stämmen zusammensetzte, die über ein sehr großes Gebiet - Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Anatolien - verteilt lebten; einen keltischen Staat, der von einem Fürstenkönig regiert wurde, gab es nie. Die Kelten waren sehr geschickte Handwerker, die Leder verarbeiteten, Tuch webten, Metall schmiedeten und Gefäße töpferten. Die Kelten waren sehr religiös und folgten religiösen Riten. Die Einhaltung der Riten war Aufgabe der Druiden. Die Druiden – vergleichbar mit Priestern unserer Zeit – standen weit oben in der Rangordnung der keltischen Gesellschaft. Sie kannten sich auch in der Heilkunde aus. Der weltweit berühmteste - wenn auch nicht echte – Kelte ist wohl die Comicfigur Asterix, eher benannt „Asterix , der Gallier“. Die Gallier waren auch Kelten. Wie schrieb Julius Caesar in seinem Bericht „De bello gallico“ : „ ….horum omnium fortissimi sunt Belgae,..“; übersetzt: „...die tapfersten unter allen sind die Belger, (Belgier)..“

Sie erreichen nun die Straße N827. Sie überqueren mit Vorsicht die Straße und folgen dem gegenüberliegenden mit dem grünen Pfeil markierten Weg. Nach etwa 10 Minuten sehen Sie auf der rechten Seite das Dorf Braunlauf. Bald treffen Sie auf die ersten Häuser – Bauernhöfe und Wohnhäuser – die zur Ortschaft Braunlauf gehören. Überqueren Sie mit Vorsicht die Straße, die von Braunlauf nach Maldingen führt. Folgen Sie dann dem mit dem grünen Pfeil markierten Weg. Die Wegtrasse führt bis zum Bahndamm über den die ehemalige Eisenbahnlinie “St. Vith – Gouvy“ führte. Am Bahndamm angekommen verläuft der Weg dann durch die Unterführung.

Sie sind bereits 5,6 km Wegstrecke gegangen. Nach dem Durchgang der Unterführung ist Ihnen eine kleine Rastpause gegönnt. Genießen Sie die Ruhe der Natur und hören Sie auf das Geplätscher des Braunlauf-Baches.

Danach folgen Sie dem Weg, der links am Ende der Unterführung abgeht. Der Weg verläuft entlang des Bahndamms in Richtung Maldingen. Nach etwa 1 km erreichen Sie das ehemalige Gelände des Maldinger Bahnhofes.

Hier legte der Maldinger Amateur Fußballklub einen Fußballplatz an, der mit einer Flutlichtanlage ausgestattet wurde. Der Fußballplatz dient auch als Landeplatz für den Hubschrauber der Luftfahrtrettung „CMH Bra-sur-Lienne“.

Nach dem Fußballplatz rechts abbiegen in die Straße „An der Bahn“. Folgen Sie der Straße bis zur Kreuzung und biegen Sie dann rechts ab in die Marktstraße. Dann treffen Sie auf die Hochtumsstraße (Durchfahrts-Straße N827). Nach rechts abbiegend gelangen Sie über den Bürgersteig längs der Hochtums-Straße bis zur Kirche oder auch bis zum Vereinshaus, dem Ausgangspunkt Ihrer Wanderung.